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"from a deep epic heart ..."

         

ARKHAM WITCH - Legions of the Deep

Heavy Metal Band mit Doom Anleihen aus England. Aha, da kam schon so macher Klassiker her. Die Band nennt sich Arkham Witch und versteht sich als Vertreter oben genannter Genres mit Horror-Anleihen von H.P. Lovecraft etc.

„Legions of the Deep“ heißt das Album, wobei ich ehrlich gesagt nicht weiß, ob es ein echtes Debut oder ein Follow Up ist.

Egal....Artwork und Aufmachung sind schon mal sehr hübsch.

Die Eröffnungs-8-Minuten gehören „David Lund“. Wer immer das auch sein mag. Jedenfalls rifft man sich schön heavy und Sabbath-mäßig durch die doomige Landschaft. Sänger Simon Iff? (jawohl, er trägt ein Fragezeichen im Namen, warum ? - keine Ahnung) zelebriert in bester Doom-Legenden Manier die schwere Messe. Vergleiche zu Messiah von Candlemass oder auch Rob Lowe werden wach. Leicht eingestreute Keyboard-Töne runden den zähflüssigen Einstand gelungen ab.

„At the Mountains of Madness“ dagegen schlägt eine andere Linie ein. Hier wildert man im kauzigen Gebiet alter US Metal Epiker, wie Manilla Road, Witchfinder General oder Cirith Ungol. Total old schooliger Gitarrensound. Man fühlt sich an den Anfang der 80er Jahre versetzt. Auch Simon passt sich vokalisch an diese Zeit an. Was man in der heutigen Zeit wohl als produktionstechnisch schwach definieren kann, atmet den Geist einer glanzvollen Aera in vollen Zügen.

Diesen Weg behält man auch in „Iron Shadows of the Moon“ bei.

Metallischer, speediger wird es bei „Infernal Machine“. Fast schon thrashige Elemente im mehrstimmig geshouteten Refrain. Hoi...Hoi...Hoi, ein Bastard aus dreckig gespieltem Hard'n Roll und Biestigkeit.

Und schön kauzig geht es weiter mit tiefsten old school Underground Hymnen wie „The Cloven Sea“ und Doom-Weisheiten wie „On a Horse called Vengeance“. Klingt alles bewusst unsauber gespielt um den Idolen der Frühzeit zu huldigen.

Auch die epischen Momente kommen nicht zu kurz, wie „Gods of Storm and Thunder“ oder „Legions of the Deep beweisen, welche die große Schule der NWOBHM Gitarrenleads, hymnische Refrains und Altvater's Gesangseruptionen beinhalten.

 

Mit dem Stück „We're from Keyleigh“ feiert man sich und seinen Heimatort selbst. Aber im bekannten Stil, bevor man mit einem unbetitelten Song „untitled“ nur mit Akkustikgitarre begleitet aus dem Album gekickt wird. Dieses Abschluss-Teil soll wohl einen Bonus darstellen, denn musikalisch und lyrisch fällt dieses Ding total aus dem Rahmen. Würde sich eher am Lagerfeuer nach 2 Pullen Whiskey (pro Person) gut machen.

 

   Tracklist:

  1. David Lund
  2. At the Mountains of Madness
  3. Iron Shadows in the Moon
  4. Infernal Machine
  5. The Cloven Sea
  6. On a Horse called Vengeance
  7. Gods of Storm and Thunder
  8. Kult of Kutulu
  9. Legions of the Deep
  10. We're from Keighley
  11. Untitled

 

Release Date:  06 November 2012

Label:  Metal on Metal Records


 

Punkte: 7,5 / 10

Review by Kerbinator


Website: 

http://www.metal-on-metal.com/


 

 

Wie dem auch sei, „Legions of the Deep“ sei allen Nostalgikern ans Herz gelegt, welche nach wie vor gerne die alte Schule besuchen und den etwas verschrobeneren Bands zugeneigt sind. Cirith Ungol, Manilla Road aber auch andere Früh-80er-Kapellen werden durch deren Einfluss in die Musik eingebracht und eine Hochglanzproduktion sollte dieses Album auch nicht werden.

Erwähnt werden sollte auch noch, daß mit Emily eine Drummerin hinter dem Kit hockt. Kommt auch nicht alle Tage vor. Apropos KIT. Für dieses Festival sind Arkham Witch natürlich wie gemacht.


 


 

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