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AYREON - The Theory of Everything

Mit „The Theory Of Everything“ bringt das Musikmultitalent Arjen Lucassen sein achtes Ayreon Album auf den Markt. Von vielen Fans schon sehnsüchtig erwartete, da viele dachten nach „Timeline“ hätte „The Maestro“ eine Retrospektive vorgelegt und es käme nichts neues.
 
Diesmal geht es nicht um den Planeten „Y“ auf den die Maschinen vorherrschen, sondern auf der Erde, wo ein Wunderkind die alles entscheidenden „Weltformel“ Entdecken soll. Dessen Vater ist Wissenschaftler, und so vom Ehrgeiz besessen das er seinem Kind Drogen verabreicht um an sein Ziel zu kommen. Auch diesmal geht es, wie bei allen Ayreon Alben um die Menschlichkeit, die oftmals auf der Strecke bleibt. Und uns damit einen kleinen Spiegel vor die Nase hält.
 
Auch diesmal hat sich Arjen Lucassen namhafte Musiker für sein Projekt ausgesucht. Es ist immer wieder erstaunlich wo er diese findet. Jeder Sänger ist perfekt auf seine Figur im Konzeptalbum zugeschnitten.
 
Viele haben auf ein neues Ayreon Album gehofft und gewartet und zum Glück hat Arjen Lucassen noch viele neue Ideen in petto. So das es zu einem unglaublichen Doppelalbum gereicht hat. Diesmal ist die Musiker Riege stark verkleinert, und keiner dieser Musiker war bisher auf einem seiner andern Ayreon Alben zu hören.
Es beinhaltet 4 Songs von über 20 min Spieldauer, die allerdings in 42 Einzelstücke unterteilt sind. Jedes kann man für sich anspielen, was für den MP3 Player nicht zu empfehlen ist ;) Auch wenn es viele Musikstücke sind hat man nie das Gefühl das die Musik zu schwer ist oder einen zu erschlagen versucht, da jedes Stück einen anderen Musikstil enthält, hört man nach dem 20 mal immer noch neue Facetten heraus. Etwas was ich unglaublich finde und man nie genug von dieser Scheibe bekommt. Die Musikrichtungen reichen von Hardrock, Progressiv Rock, MelodicRock, Folk, Klassik und sogar Pop, alles was das Musikerherz begehrt! Dadurch wird es nie langweilig.
Auch wenn es sich so leicht anhört, dass Album ist alles andere als das. Da so viele Stilrichtungen und Facetten dabei sind hat es was von einer Wagner Oper.
Viele vergleichen Ayreon und Avantasia, was ich nicht so recht verstehen kann. Das einzige was beides verbindet ist das es einen Mastermind gibt und viele Gastmusiker mitwirken.
 
Für mich ist es „Das Album des Jahres“. Es ist keine Musik die man nebenbei hört, was nicht an der länge von 90 min liegt sondern Musik zum geniessen ist mit dem Booklett in der Hand.
 
 

Tracklist:

  1. Phase I: Singularity
  2. Phase II: Symmetry
  3. Phase III: Entanglement
  4. Phase IV: Unification

Release Date:  28 October 2013

Label:  InsideOut Music


Punkte:  10 / 10

Review by Angel


 

Sänger:
Michael Mills The Father
Cristina Scabbia The Mother
Tommy Karevik The Prodigy
Marco Hietala The Rival
John Wetton The The Psychiarist
 
 
Musiker:
Ed Warby Drums
Rick Wakeman Keyboards
Keith Emerson Keyboards
Jordan Rudess Keyboards
Steve Hackett Guitar
Troy Donockley Uilleann pipes and Whistles
Ben Mathot Violin
Maike Peterse Cello
Siddharta Barnhoorn Orchetrations

Ayreon ist vielschichtiger was Musikstile angeht auch von den Arrangements, dass ist so als wenn man eine Lustige Operette mit einer Oper vergleichen würde. Versteht mich nicht falsch, ich mag Avantasia, habe viele Alben und höre es sehr gerne. Aber es ist nicht Ayreon ;)
 
Für jeden Ayreon Fan und Progressiv Rock Liebhaber ein muss!!! Wer Ayreon noch nie gehört hat sollte mit einen der ersten Alben anfangen, dies wäre dann doch zu heftige um Fan zu werden.
Es ist für mich das beste Ayreon Album das Arjen Lucassen bis jetzt heraus gebracht hat, hoffen wir das noch viel neues von ihm zu hören ist!

 


 

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