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MINDMAZE - Mask of Lies

„Mask of lies“, so heißt das Debütalbum der US-Amerikaner MindMaze um die Geschwister Sarah und Jeff Teets. Verstärkt werden sie von Kalin Schweizerhof und Mike LePond, der schon Erfahrung mit Symphony X sammeln konnte. Neun Jahre nach ihrer Gründung 2004 also die erste Veröffentlichung, eine ziemlich lange Zeit, aber das Warten hat sich durchaus gelohnt. „Mask of lies“, das ist Powermetal amerikanischer Prägung, stark beeinflusst von Savatage und Symphony X.

Mit „Never look back“ wird gleich zu Beginn des Albums die Marschrichtung vorgegeben: Harter, druckvoll gespielter Metal mit einprägsamen Melodien, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen, sehr guten Soli und hervorragendem Gesang von Sarah Teets, der ein wenig an Pat Benetar erinnert.

„Breaking the chains“ setzt den im Opener eingeschlagenen Weg konsequent fort. Die Rhythmusfraktion um Mike LePond und Kalin Schweizerhof verleihen dem Song einen ordentlichen Groove und Jeff Teets reiht ein Mörderriff ans nächste.

Es folgt mit „This holy war“ eine Halbballade im Midtempobereich, die im Mittelteil mit einem schnellen, harten Solo aufwartet und dieses Tempo bis zum Schluss behält.

„Cosmic overture“ ist ein instrumentales Stück, in dem die Musiker zeigen, was sie an ihren Instrumenten alles können.

Auch „Fading skies“ und der Titelsong „Mask of lies“ lassen dem Hörer kaum eine Verschnaufpause, es wird gerockt was das Zeug hält, wobei es auch keinen Grund gibt, den Fuß vom Gaspedal zu nehmen.

Dann wird es episch: Mit über 11 Minuten Spielzeit vereint „Dark city (dreaming this life)“ alle Stärken der Band, sowohl kompositorisch wie auch spieltechnisch. Mehrere Tempowechsel und Soli lassen trotz der Länge des Songs keine Langeweile aufkommen. Sarah beeindruckt erneut mit ihrer kraftvollen Stimme.

 

Tracklist:

  1. Never Look Back
  2. Breaking the Chains
  3. This Holy War
  4. Cosmic Overture
  5. Fading Skies
  6. Mask of Lies
  7. Dark City (Dreaming this Life)
  8. Remember
  9. Destiny Calls

Release Date:  17.02.2013

Label:  Self-Released


Punkte:  7 / 10

Review by Dr. Rock'n Metal


Website: 

http://www.mindmazeband.com/


 

„Remember“ ist eine gefühlvolle Ballade, bei der Sarahs Gesang besonders gut zur Geltung kommt. Jeff steuert ein Gänsehautsolo bei

Beim Intro von „Destiny calls“ verwenden MindMaze eine Querflöte, ein Stilmittel, das nicht viele Bands benutzen. Nach dem Intro legt der Song wie gewohnt richtig los, was allerdings eine gewisse Eintönigkeit aufkommen lässt, da fast alle Songs im schnelleren Tempo gespielt sind. Dies führt auf die Dauer eines Albums zu einer gewissen Ermüdung, etwas mehr Abwechslung, beispielsweise vermehrter Flöteneinsatz, hätte dem Album sicher gut getan.

 


 

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