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TEUFELSKREIS - Eifersucht (EP)

Mit „Eifersucht“ bieten die Österreicher Teufelskreis einen Überblick ihres bisherigen Schaffens. Sprich, eine Zusammenstellung von Songs der ersten beiden Alben „Spuren der Vergangenheit“ und „Lust Frust“, von welchen zumindest ich im Vorfeld noch nie etwas gehört hatte.

Gitarrist Friedl Schütz zeichnet für die Lyrics verantwortlich, welche sich größtenteils um die allgegenwärtige Themen und Unzulänglichkeiten des Alltags drehen, eigene düstere Erfahrungen vertonen und lt. O-Ton anderen den sprichwörtlichen Spiegel vorhalten wollen.

Dementsprechend hat man es somit mit Songtiteln wie „Zerrissen“, „Eifersucht“ oder gar „Schüchtern“ zu tun.

Musikalisch umgesetzt werden die Songs im Stile rauher Heavy Rock Nummern, ohne Ecken und Kanten und ohne sich allzu sehr an bekanntere Namen anzulehnen.

Der Gesang von Ronny Platzer, auch „Mephisto“ genannt, kommt dem Zweck entsprechend hämisch, diabolisch düster rüber. Auch das „R“ wird ab und an gerollt, so daß Vergleiche mit etwaigen Szenegrößen durchaus gezogen werden dürfen. Mancher Refrain könnte durchaus sogar von den Apokalyptischen Reitern stammen.

Die Band schert sich einen Dreck um Kommerzielles und zieht ihr eigenes Ding durch. Auch wenn man Vergleichbares schon gehört hat, bzw. die Innovationen, etwas Neues zu kreieren doch fehlen.

Manche Songs, wie beispielsweise „Herzstich“ klingen zudem etwas platt, da Spannungsmomente fehlen. Einfaches Riff, gelungene Solo-Passage, eintöniger Gesang. Der Song eiert gerade noch so über die Ziellinie.

Es überwiegen aber dennoch die passablen Tracks, wie die härteren „Seitensprung“oder das provokative „Liebe tut so weh“ (Lyrics an der Grenze des guten Geschmacks!). Sogar eine ruhige, düstere Halbballade hat es auf das Album geschafft. „Im Angesicht“ punktet mit einer leichten Hosen-Note. In der Basis sehr ruhig, im Refrain hart.

 

Tracklist:

  1. Zerrissen
  2. Schüchtern
  3. Herzstich
  4. Seitensprung
  5. Eifersucht (Radio Edit)
  6. Liebe tut so weh
  7. Verdammt
  8. Im Angesicht
  9. Eifersucht (Album Edit)

Release Date:  2014

Label:  NRT Records


Punkte:  6 / 10

Review by Kerbinator


Website: 

http://www.teufelskreis.at/


 

Der meiner Meinung nach beste, da metallischste Song „Eifersucht“ befindet sich gleich zweimal auf dem Album (Radio-Edit und Album-Edit). Geht gut ins Ohr mit Joachim Witt-Gedächtnis-Refrain.

Der Gesamteindruck, und um diesen geht es bei dieser Veröffentlichung, ist durchaus positiv. Nicht wirklich neu, hat man doch einige Nummern im Gepäck, die durchaus als Glanzlichter Neuer Deutscher (oder besser Österreicherischer) Härte durchgehen. Die hässlichen, negativen Lyrics sind sicherlich Geschmackssache......wie die Musik selbst auch. Diese kann mit einigen Abstrichen für Genre Fans durchaus überzeugen.

 


 

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